“Ich mag diese Art von Investition nicht”, sagte der ehemalige US-Präsident Donald Trump über den Token “Jeo Boden”, der sich über seinen Rivalen Joe Biden lustig macht. Trump äußerte zudem, dass er für Kryptowährungsspenden in zeiten des Whalkampfes offen sei.
Die Macht der Publicity für Memecoins
Das alte Sprichwort “jede Publicity ist gute Publicity” scheint für Memecoins wahr zu sein. Selbst die dünnste Form von Publicity. Jeo Boden (BODEN), ein Scherz-Krypto-Token, der sich auf eine falsche Schreibweise des Namens des US-Präsidenten Joe Biden bezieht, stieg am Mittwoch um bis zu 25%, nachdem sein republikanischer Herausforderer, der ehemalige Präsident Donald Trump, auf eine Frage eines Fans darüber reagiert hatte. Der Immobilienmogul, Reality-TV-Star und populistische Brandredner hatte bereits zuvor in der Web3-Welt für aufsehen gesorgt. So veranstaltete er die Trump Cards NFT Gala für Inhaber der digitalen Sammlerstücke, die seinen Namen und sein Ebenbild tragen. Ein paar hundert Menschen immerhin nahmen daran auf seinem Anwesen Mar-a-Lago in Palm Beach, Florida, teil.

Memecoin reagieren schnell – nach obe wie unten
Obwohl Trump bei einer spontanen Fragerunde ablehnend reagierte, nachdem ein Teilnehmer BODEN beschrieben hatte, schoss der Meme-Token in die Hähe und erreichte zwischenzeitlich eine Marktkapitalisierung von 240 Millionen Dollar. Der Kurs fiel aber wenig später wieder. Memecoins sind eine hochspekulative, wenn auch potenziell lukrative Anlage, selbst innerhalb der Kryptowelt gelten sie als ultra-riskant.
Trump und Kryptowährungsspenden?
Trumps Präsidentschaftskampagne akzeptiert zwar derzeit keine Spenden in Kryptowährung, aber er sagte bei dem spontanen Treffen, dass er dies vorhabe. Als gefragt wurde, “Können wir mit Krypto spenden?”, antwortete der wohl zukünftige Kandidat der Republikaner: “Wenn ihr das nicht könnt, werde ich sicherstellen, dass ihr es könnt.” Man darf gespannt sein, wie hoch das Spendenaufkommen aus der Kryptobranche sein wird – immerhin wird dem Markt allgemein eine bessere Entwicklung prophezeiht, sollte Trump die Wahlen im November 2024 gewinnen. Denn sein Kontrahent Joe Biden gilt als eher restriktiv, was spekulative Märkte und insbesondere Kryptowährungen anbelangt.